| Österreichisch-Russische Historikerkommission |
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Sie soll dazu beitragen, den Zugang von Forschern des jeweils anderen Landes zu Archivalien und Bibliotheksbeständen zu erleichtern. Wichtige historische Themen sollen von Experten beider Länder gemeinsam erforscht und die Ergebnisse im Rahmen gemeinsamer wissenschaftlicher Konferenzen und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ko-Vorsitzende der ÖRHK sind Stefan Karner und Alexander Tschubarjan, Direktor des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften. Am 19. Mai 2011 fand an der Diplomatischen Akademie Wien die dritte Sitzung der ÖRHK statt. Als neues Mitglied wurde Dieter Pohl, Universität Klagenfurt, aufgenommen (Mitgliederliste der ÖRHK). Unter dem Vorsitz von Stefan Karner und Alexander Tschubarjan wurden als Ergebnisse der Arbeit der ÖRHK das Forschungsprojekt „Der Wiener Gipfel 1961“ und u. a. die Bearbeitung von Personaldaten von rund 60.000 sowjetischen Kriegstoten in Österreich hervorgehoben. Für die weitere gemeinsame Tätigkeit sollen auch in Zukunft die 2009 festgelegten sechs Forschungsschwerpunkte dienen:
Weiters wurden zwei Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die zur Vorbereitung einer Sommerschule 2012 sowie zur Erarbeitung eines Lehrbehelfs über die Geschichte Österreichs und Russlands im 19. und 20. Jahrhundert dienen sollen. Es wurde vereinbart, dass die kommende Sitzung im Herbst 2012 in Moskau oder in St. Petersburg stattfinden wird. Im Anschluss an die Sitzung fand die dreitägige internationale Konferenz „Der Wiener Gipfel 1961“ an der Diplomatischen Akademie Wien statt, an der sich zahlreiche Mitglieder der ÖRHK als Vortragende und Panelleiter beteiligten. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. Juni 2011 um 07:17 Uhr |






Die Österreichisch-Russische Historikerkommission (ÖRHK) wurde 2007 von den Außenministern Dr. Ursula Plassnik und Dr. Sergej Lawrow initiiert. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die österreichisch-russischen bzw. österreichisch-sowjetischen Beziehungen im 20. Jahrhundert im Geiste der Offenheit und Objektivität wissenschaftlich aufzuarbeiten.