Das Ende einer Epoche: Der Kreml und Osteuropa 1989/91
Dieses Forschungsprojekt widmet sich dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des ehemaligen "Ostblocks". Unter der Leitung von Stefan Karner und der Koordination von Peter Ruggenthaler forscht ein Netzwerk aus international renommierten Historikern zu verschiedenen Teilaspekten dieses Themas. Zahlreiche in- wie ausländische Institutionen wie auch die Österreichisch-Russische Historikerkommission sind an dem Projekt beteiligt.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 11:25 Uhr
Während der NS-Zeit war Graz von einem regelrechten Netzwerk an Lagern überzogen, die zur Unterbringung ausländischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangener dienten. Eines der größten von ihnen war das 1940 als „Lager V“ für umgesiedelte Volksdeute gegründete Lager Liebenau. Ab Februar 1941 konnten in den 190 Holzbaracken des in der Ulrich Lichtensteingasse gelegenen Lagers rund 5000 Personen untergebracht werden.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. April 2012 um 11:09 Uhr
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in ganz Österreich (und Deutschland) sogenannte Besatzungskinder auf die Welt: als Folge freiwilliger sexueller Beziehungen zwischen einheimischen Frauen und Besatzungsangehörigen, aber auch als Folge von Vergewaltigungen. Sie galten als „Kinder des Feindes“, obwohl die Väter de jure keine Feinde mehr waren. Viele waren – oft gemeinsam mit ihren Müttern – unterschiedlichen Formen von Diskriminierung ausgesetzt. Im Rahmen des von Doz. Barbara Stelzl-Marx geleiteten und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich geförderten Projektes (P-11-0995) soll erstmals ein Überblick über die Situation der Besatzungskinder gegeben werden.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Februar 2012 um 10:23 Uhr
Projekt: Sowjetische Besatzung Österreichs, Ungarns und Rumäniens 1944/45-1949 in Dokumenten. Ein Vergleich
Dieses österreichisch-ungarisch-rumänischen Forschungsprojekt wird vom Zukunftsfonds der Republik Österreich und dem Österreichischen Kulturforum Budapest gefördert. Das Ziel ist die Herausgabe eines englischsprachigen Dokumentenbandes mit einleitender Analyse und vergleichender Darstellung des sowjetischen Vorgehens in Österreich, Ungarn und Rumänien nach 1944/45.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. März 2012 um 10:15 Uhr
Jenseits der Schützengräben. Kriegserinnerungen von deutschsprachigen Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee an die Ostfront des Ersten Weltkrieges
Im September 2011 startete ein vom Fonds für Wissenschaft und Forschung finanziertes und Dr. Wolfram Dornik geleitetes, dreijähriges Forschungsprojekt (P 23070-G15). Er wird sich darin gemeinsam mit einem internationalen Projektteam den Kriegserfahrungen österreichisch-ungarischer Soldaten und Offizieren an der Ostfront im Vergleich zu anderen Fronten des Ersten Weltkrieges widmen. Dabei werden besonders schriftliche Erinnerungen von Kriegsteilnehmern (veröffentlicht wie auch unveröffentlicht) analysiert. Darüber hinaus werden auch privates wie auch offiziell erstelltes Foto- und Filmmaterial untersucht.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Februar 2012 um 11:34 Uhr