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Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in einer alternden Gesellschaft

Derzeit gibt es 10 Geriatriezentren in Wien. Das Durchschnittsalter der älteren Menschen in den Zentren beträgt 82 Jahre. Beruhend auf den Erfahrungen durch die Arbeit mit älteren Menschen in den Pflegeheimen, wurde ersichtlich, dass das Thema rund um den 2. Weltkrieg und dessen traumatische Ereignisse eine bedeutsame Rolle spielt. Allgemeine Zahlen gehen von 1,1 Millionen Wehrmachtssoldaten, 250 000 Gefallene, 250 000 Invaliden und Verletzte und 500 000 Kriegsgefangene in Österreich aus. Die Folgen der Kriegszeit äußern sich in den Verhaltensweisen der Patienten, wodurch es sehr wichtig ist, die Ätiologie dieser zu verstehen um adäquat darauf eingehen und intervenieren zu können.

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Dokumentation "Geheimakte Mauerbau"

Cover_Geheimakte_Mauerbau

Eine Dokumentation von Jörg Müllner

Anlässlich des 50. Jahrestages des Baues der "Berliner Mauer" entstand unter Mitwirkung des Ludwig Boltzmann-Institutes für Kriegsfolgen-Forschung die Dokumentation "Geheimakte Mauerbau - Die Nacht der Entscheidung" von Jörg Müllner, die am 9. August 2011 im ZDF und am 10. August 2011 in ORF 2 gezeigt wurde. Sie ging der Frage nach, wie es überhaupt zur Sperrung der Sektorengrenze und zum Entschluss kommen konnte, diese Mauer zu errichten.

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Die Flucht österreichischer Juden nach Lettland und ihr weiteres Schicksal. 1938-1947

Österreichische Juden in Lettland

© Okkupationsmuseum Riga

Von 2007 bis 2008 führte das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung Graz–Wien–Klagenfurt in Kooperation mit dem Okkupationsmuseum Riga ein einjähriges  Forschungsprojekt zu einer bislang kaum erforschten Gruppe österreichischer Flüchtlinge durch. Auf der Basis eines umfangreichen Quellenbestandes aus dem Bundesarchiv Berlin - den Akten der deutschen Gesandtschaft Riga - konnten hierbei mehr als 200 ehemals österreichische Staatsbürger identifiziert werden, die als Juden nach den Nürnberger Gesetzen vor dem NS-Terror in Österreich nach Lettland flohen. Bislang ging die Forschung davon aus, dass diese Flüchtlinge, soweit ihnen nicht die weitere Emigration gelang, dem Holocaust im Baltikum zum Opfer fielen.

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Lager in totalitären Systemen. Ein Vergleich

Plan eines GULAG-Sonderlagers in VorkutaDie vom Bundesministerium für Inneres geförderte Studie sollte einen wesentlichen Fortschritt im Vergleich totalitärer 

Systeme bringen. Dabei wurden vier Lager der totalitären Systeme Nationalsozialismus und Stalinismus auf den parallelen Ebenen Zeit – Organisation – System verglichen: die beiden Kriegsgefangenenlager Stalag XVII B Krems-Gneixendorf und das GUPVI-Lager Nummer 99 Spasozavodsk bei Karaganda, das GULAG-Sonderlager Nummer 6 Recnoj in Vorkuta sowie das Konzentrationslager Mauthausen.

Stefan Karner (Hg.), Pilot-Studie. Lager in totalitären Systemen. Ein Vergleich im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres, unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Christa Petschko – Hermine Prügger – Barbara Stelzl, Graz-Wien 1996.

´Altern: Last oder Lust?´ Flüchtlinge in fortgeschrittenem Lebensalter in der Steiermark

„´Altern: Last oder Lust?´ Flüchtlinge in fortgeschrittenem Lebensalter in der Steiermark“
Als ein Teilprojekt der großen Studie „Altern: Last oder Lust?“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Graz wurde diese Studie von Edda Engelke und Gertrude Kerschbaumer durchgeführt.
Ausgelöst durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Bosnien-Herzegowina drängte ab 1993 ein großer Flüchtlingsstrom in die Steiermark. Unter den geflüchteten Menschen waren erstmals in der Geschichte der Flüchtlingsbetreuung viele alte Menschen, wodurch sich die Mitarbeiter der zahlreichen Flüchtlingsorganisationen mit neuen Fragen und Problemen konfrontiert sahen. Die „De Facto“-Aktion zur Betreuung von Kriegsflüchtlingen aus Bosnien wurde nach privatwirtschaftlichen Richtlinien vom Land Steiermark und dem Bundesministerium für Inneres durchgeführt. Zu Beginn waren auch die alten Menschen in Großquartieren untergebracht, als sich die Hoffnung auf eine rasche Rückkehr nach Bosnien zerschlug, wurde die Unterbringung in privaten Quartieren forciert. Jene alten Menschen, die allein mit dem Leben in einem fremden Land nicht mehr zurecht kamen, deren Kinder sich nicht um sie kümmern konnten und die medizinische Betreuung benötigten, wurden in speziell dafür eingerichteten Heimen untergebracht: Haus St. Gabriel in Graz, das ehemalige Werkspital in Leoben-Donawitz und in der Kranken- und Pflegestation des Vereins „Integra“ in Bruck an der Mur. In einer Reihe von Gesprächen mit betroffenen Flüchtlingen wurden ihre Lebensgeschichte, ihre Flucht, ihre Situation in Österreich und ihre Wünsche und Bedürfnisse erörtert. FlüchtlingsbetreuerInnen verschiedener Institutionen analysierten ihre Erfahrungen im Umgang mit alten Menschen und präsentierten Vorschläge für die weitere Vorgangsweise bzw. Änderungsvorschläge für den Fall, dass die Steiermark neuerlich mit der Aufnahme eines umfangreichen Flüchtlingsstromes konfrontiert wäre.
Die Studie wurde in der Publikation über das Forschungsprojekt veröffentlicht.
Edda Engelke – Gertrud Kerschbaumer, Flüchtlinge in fortgeschrittenem Alter in der Steiermark, in: Gerald Schöpfer (Hg.), Seniorenreport Steiermark, Altwerden in der Steiermark: Lust oder Last?, Graz 1999, S. 277-295.

Als ein Teilprojekt der großen Studie „Altern: Last oder Lust?“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Graz wurde diese Studie von Edda Engelke und Gertrude Kerschbaumer durchgeführt.

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Vertriebene als Folge des Zweiten Weltkrieges: Beneš-Dekrete und Avnoj-Beschlüsse

Der Antifaschistische Rat der Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ) erließ im November 1944 ein Dekret, demzufolge das Vermögen sämtlicher Personen in den Besitz des jugoslawischen Staates überging, die entweder mit den Besatzungsmächten kooperiert hatten, die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches besaßen oder deutscher Volkszugehörigkeit waren.

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"Kinder von Beslan". Ein Jahr nach der Katastrophe

Bericht von Peter Ruggenthaler über einen einwöchigen Aufenthalt in Beslan: pdf-Dokument (71 kb)

http://www.hilfswerk.at/

Beslan - ein Jahr danach, Die Presse, Gastkommentar, 2.9.2005.

Schule Nr. 1 von Beslan An dieser Stelle wurden Männer von Beslan von den Terroristen ermordet. Friedhof für die Opfer von Beslan

© Peter Ruggenthaler