| Der Wiener Gipfel 1961: Kennedy - Chrušcev |
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Österreich bewährte sich in seiner Rolle als Gastgeber und entwickelte sich folgedessen in den 1960er und 1970er Jahren – auch aufgrund seiner günstigen geopolitischen Lage und aktiven Neutralität – zum regelmäßigen Veranstaltungsort internationaler Treffen auf höchstem politischem Niveau. Wien wurde zur internationalen Konferenzstadt. Seit Ende 2008 widmet sich das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (BIK), Graz – Wien – Klagenfurt, in Kooperation mit dem Staatsarchiv für Zeitgeschichte der Russischen Föderation (RGANI), der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAN), dem Center Austria in New Orleans und u. a. dem deutschen Institut für Zeitgeschichte (IfZ) im Rahmen eines internationales Forschungsprojektes den Inhalten und weitreichenden Konsequenzen des Gipfeltreffens Kennedys und Chrušcevs in Wien. Die Projektleitung liegt bei Stefan Karner; die Projektkoordination bei Barbara Stelzl-Marx. 2011 werden eine internationale Konferenz in Wien durchgeführt und Beitrags- und Dokumentenbänden auf Deutsch, Englisch und Russisch veröffentlicht. Bericht der Botschaft über die Konferenz "Der Wiener Gipfel 1961" (English) |
| Last Updated on Friday, 10 June 2011 10:29 |






Am 3. und 4. Juni 1961 stand Wien als Ort des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident John F. Kennedy und dem UdSSR-Ministerpräsidenten Nikita S. Chrušcev im Blickpunkt des Interesses der ganzen Welt. Der „Vienna Summit“ sollte die erste und letzte persönliche Zusammenkunft von Kennedy und Chrušcev als Staatsmänner der beiden Supermächte bleiben.