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„Post-Conflict Reconstruction and Crisis Prevention"

Weiterentwicklung der Effizienz von zivil-militärischer Zusammenarbeit in Krisenprävention und Konfliktmanagement

Auftragsforschung für die Direktion für Sicherheitspolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung

Wissenschaftliche Mitarbeit: Peter Fritz, Christoph Benedikter

Unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Methoden sollen Lösungsvorschläge für internationale Konflikte im Sinne angewandter Politikberatung behandelt und dargestellt werden. Die Fragestellungen: Wie sind die Maßnahmen des internationalen Konfliktmanagements und der Krisenprävention unter besonderer Berücksichtigung sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Methoden zu bewerten? Welche Empfehlungen für Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz vor allem auch zivil-militärischer Kooperation im Konfliktmanagement und in der Krisenprävention ergeben sich daraus? Welche Kosten verursachen Krisenprävention und Konfliktmanagement und zivil-militärische Zusammenarbeit? Welchen positiven Kosteneffekt vermag rechtzeitiges Konfliktmanagement bzw. Prävention gegenüber verspätetem Handeln zu erbringen?

Aus der Analyse erfolgter Interventionen und Kooperationen in Krisenfällen sollen konkrete Handlungsvorschläge für verschiedene internationale Akteure sowie deren Erfolgsaussichten als Akteure in Krisenprävention und Konfliktmanagement allgemein sowie in konkreten aktuellen und zukünftigen Szenarien untersucht werden. Als Beispiel seien hier UN, EU, NATO, USA, etc. angeführt. In weiterer Folge wird ein Schwerpunkt der Untersuchungen auf die Anforderungen an und seitens der EU gelegt werden. Zusammenfassend sollen konkrete Empfehlungen abgeleitet werden für die Verbesserung der Effizienz von zivil-militärischer Zusammenarbeit in Konfliktmanagement und Krisenprävention.

Geographische Eingrenzung:

Analysiert werden Regionen und Staaten im östlichen und südöstlichen geographischen Vorfeld der EU. Demgemäß konzentriert sich die wissenschaftliche Arbeit auf:

• Westbalkan (BiH, Kosovo, Mazedonien, großalbanische Frage, Montenegro)
• Türkei (Kurdenfrage, Nordzypern)
• baltische Staaten (russische Minderheiten)
• Ukraine (russische und andere Minderheiten, West-Ost-Gegensatz im Land)
• Moldawien (Transnistrienkonflikt)
• Kaukasus (Armenien, Aserbeidschan und Georgien)

Arbeitsprogramm im Detail:

Bis Mitte 2007 liegt der Fokus auf der Auswertung vorhandener Untersuchungen zu Gewaltanwendung. 2007/2008 erfolgt eine Bewertung von Maßnahmen die Konfliktausbrüche verhindert / nicht verhindert haben. 2009/2010 erfolgt eine Analyse nicht gelöster Konflikte. Jährlich werden zwei Workshops abgehalten; Abschluss des Forschungsberichtes bildet eine Publikation sowie eine internationale Konferenz.
Projektende: 31.12.2010.

Friedensforschung in Graz für den Kaukasus, in: Wiener Zeitung, 12.2.2009.