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Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in einer alternden Gesellschaft |
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Derzeit gibt es 10 Geriatriezentren in Wien. Das Durchschnittsalter der älteren Menschen in den Zentren beträgt 82 Jahre. Beruhend auf den Erfahrungen durch die Arbeit mit älteren Menschen in den Pflegeheimen, wurde ersichtlich, dass das Thema rund um den 2. Weltkrieg und dessen traumatische Ereignisse eine bedeutsame Rolle spielt. Allgemeine Zahlen gehen von 1,1 Millionen Wehrmachtssoldaten, 250 000 Gefallene, 250 000 Invaliden und Verletzte und 500 000 Kriegsgefangene in Österreich aus. Die Folgen der Kriegszeit äußern sich in den Verhaltensweisen der Patienten, wodurch es sehr wichtig ist, die Ätiologie dieser zu verstehen um adäquat darauf eingehen und intervenieren zu können.
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Last Updated on Thursday, 01 December 2011 12:30 |
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Dokumentation "Geheimakte Mauerbau" |
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Eine Dokumentation von Jörg Müllner
Anlässlich des 50. Jahrestages des Baues der "Berliner Mauer" entstand unter Mitwirkung des Ludwig Boltzmann-Institutes für Kriegsfolgen-Forschung die Dokumentation "Geheimakte Mauerbau - Die Nacht der Entscheidung" von Jörg Müllner, die am 9. August 2011 im ZDF und am 10. August 2011 in ORF 2 gezeigt wurde. Sie ging der Frage nach, wie es überhaupt zur Sperrung der Sektorengrenze und zum Entschluss kommen konnte, diese Mauer zu errichten.
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Last Updated on Monday, 17 October 2011 18:01 |
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Der Leiter unseres Instituts, Stefan Karner, trat im Somersemester 2011 eine Gastprofessur an der Harvard University in Cambridge, MA an. Karner hielt neben Forschungen zum Ende des Kalten Krieges vor allem Vorlesungen zur Geschichte der Sowjetunion und zum Kalten Krieg ab und leitete Ende März gemeinsam mit US-Kollegen eine internationale Konferenz zum Thema "The Vienna Summit. Kennedy und Khruschev in Vienna 1961". An der Temple University in Philadelphia hielt Karner außerdem eine Vorlesung zum sowjetischen Kregsgefangenen-Lagersystem GUPVI. Die Harvard-Gastprofessur stellt auch für die Leistungen des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte sowie für das BIK eine große Auszeichnung dar. Beide Einrichtungen arbeiten seit mehreren Jahren intensiv mit dem Davis Center for Cold War Studies der Harvard Universität zusammen.
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Last Updated on Thursday, 09 June 2011 10:24 |
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Die Flucht österreichischer Juden nach Lettland und ihr weiteres Schicksal. 1938-1947 |
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© Okkupationsmuseum Riga
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Von 2007 bis 2008 führte das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung Graz–Wien–Klagenfurt in Kooperation mit dem Okkupationsmuseum Riga ein einjähriges Forschungsprojekt zu einer bislang kaum erforschten Gruppe österreichischer Flüchtlinge durch. Auf der Basis eines umfangreichen Quellenbestandes aus dem Bundesarchiv Berlin - den Akten der deutschen Gesandtschaft Riga - konnten hierbei mehr als 200 ehemals österreichische Staatsbürger identifiziert werden, die als Juden nach den Nürnberger Gesetzen vor dem NS-Terror in Österreich nach Lettland flohen. Bislang ging die Forschung davon aus, dass diese Flüchtlinge, soweit ihnen nicht die weitere Emigration gelang, dem Holocaust im Baltikum zum Opfer fielen.
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Last Updated on Thursday, 01 December 2011 12:31 |
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NORDBERG. Der Weg in den Weltraum |
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16. April bis 31. Oktober 2010 im Gerberhaus, Fehring
Der steirische Physiker Willi Nordberg (1930–1976) machte in den 1960er und 1970er Jahren Karriere bei der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA. Als wissenschaftlicher Direktor war er maßgeblich an der Entwicklung der ersten Wetter- und Beobachtungssatelliten beteiligt. Zum Anlass seines achtzigsten Geburtstages veranstaltet seine Heimatgemeinde Fehring die Ausstellung “Nordberg. Der Weg in den Weltraum“. Wissenschaftliche Kooperationspartner sind das Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung.
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Last Updated on Thursday, 09 June 2011 07:24 |
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Lager in totalitären Systemen. Ein Vergleich |
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Die vom Bundesministerium für Inneres geförderte Studie sollte einen wesentlichen Fortschritt im Vergleich totalitärer
Systeme bringen. Dabei wurden vier Lager der totalitären Systeme Nationalsozialismus und Stalinismus auf den parallelen Ebenen Zeit – Organisation – System verglichen: die beiden Kriegsgefangenenlager Stalag XVII B Krems-Gneixendorf und das GUPVI-Lager Nummer 99 Spasozavodsk bei Karaganda, das GULAG-Sonderlager Nummer 6 Recnoj in Vorkuta sowie das Konzentrationslager Mauthausen.
Stefan Karner (Hg.), Pilot-Studie. Lager in totalitären Systemen. Ein Vergleich im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres, unter wissenschaftlicher Mitarbeit von Christa Petschko – Hermine Prügger – Barbara Stelzl, Graz-Wien 1996.
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Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener |
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„Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener“
Das Institut leistete eine entscheidende wissenschaftliche Hilfe zur Werdung des Gesetzes zur Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener in der Hand alliierter Staaten. Aus den Arbeiten des Instituts heraus entstand zu einem wesentlichen Teil die Idee für eine derartige Regelung (wie dies auch im Regierungsabkommen 2000 generell festgeschrieben wurde) sowie in weiterer Folge die konkrete Beratung in der Phase der Gesetzwerdung und der legistischen Ausformulierung.
Zusätzlich wandten sich im Rahmen eines im Auftrag des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen durchgeführten Projektes zur „Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener“ rund 450 Anspruchberechtigte an das Institut, die nach dem Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz einen Nachweis über Ort und Zeit ihrer Gefangenschaft zu erbringen hatten. In vielen Fällen gelang es dem Institut mit Hilfe sowjetischer und österreichischer Aktenmaterialien, die benötigten Nachweise über die Dauer der Kriegsgefangenschaft zu eruieren und Angaben zum jeweiligen Gewahrsamsland zu ermitteln. Dem Institut kam dabei die Rolle einer wichtigen Schnittstelle zwischen dem Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, den ehemaligen österreichischen Kriegsgefangenen und den diversen Sozialversicherungsträgern der Antragsteller zu.
Infos über den Kreis der Anspruchsberechtigten bietet das BMSG.
Das Institut leistete eine entscheidende wissenschaftliche Hilfe zur Werdung des Gesetzes zur Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener in der Hand alliierter Staaten. Aus den Arbeiten des Instituts heraus entstand zu einem wesentlichen Teil die Idee für eine derartige Regelung (wie dies auch im Regierungsabkommen 2000 generell festgeschrieben wurde) sowie in weiterer Folge die konkrete Beratung in der Phase der Gesetzwerdung und der legistischen Ausformulierung.
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Last Updated on Tuesday, 12 October 2010 11:39 |
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´Altern: Last oder Lust?´ Flüchtlinge in fortgeschrittenem Lebensalter in der Steiermark |
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„´Altern: Last oder Lust?´ Flüchtlinge in fortgeschrittenem Lebensalter in der Steiermark“
Als ein Teilprojekt der großen Studie „Altern: Last oder Lust?“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Graz wurde diese Studie von Edda Engelke und Gertrude Kerschbaumer durchgeführt.
Ausgelöst durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Bosnien-Herzegowina drängte ab 1993 ein großer Flüchtlingsstrom in die Steiermark. Unter den geflüchteten Menschen waren erstmals in der Geschichte der Flüchtlingsbetreuung viele alte Menschen, wodurch sich die Mitarbeiter der zahlreichen Flüchtlingsorganisationen mit neuen Fragen und Problemen konfrontiert sahen. Die „De Facto“-Aktion zur Betreuung von Kriegsflüchtlingen aus Bosnien wurde nach privatwirtschaftlichen Richtlinien vom Land Steiermark und dem Bundesministerium für Inneres durchgeführt. Zu Beginn waren auch die alten Menschen in Großquartieren untergebracht, als sich die Hoffnung auf eine rasche Rückkehr nach Bosnien zerschlug, wurde die Unterbringung in privaten Quartieren forciert. Jene alten Menschen, die allein mit dem Leben in einem fremden Land nicht mehr zurecht kamen, deren Kinder sich nicht um sie kümmern konnten und die medizinische Betreuung benötigten, wurden in speziell dafür eingerichteten Heimen untergebracht: Haus St. Gabriel in Graz, das ehemalige Werkspital in Leoben-Donawitz und in der Kranken- und Pflegestation des Vereins „Integra“ in Bruck an der Mur. In einer Reihe von Gesprächen mit betroffenen Flüchtlingen wurden ihre Lebensgeschichte, ihre Flucht, ihre Situation in Österreich und ihre Wünsche und Bedürfnisse erörtert. FlüchtlingsbetreuerInnen verschiedener Institutionen analysierten ihre Erfahrungen im Umgang mit alten Menschen und präsentierten Vorschläge für die weitere Vorgangsweise bzw. Änderungsvorschläge für den Fall, dass die Steiermark neuerlich mit der Aufnahme eines umfangreichen Flüchtlingsstromes konfrontiert wäre.
Die Studie wurde in der Publikation über das Forschungsprojekt veröffentlicht.
Edda Engelke – Gertrud Kerschbaumer, Flüchtlinge in fortgeschrittenem Alter in der Steiermark, in: Gerald Schöpfer (Hg.), Seniorenreport Steiermark, Altwerden in der Steiermark: Lust oder Last?, Graz 1999, S. 277-295.
Als ein Teilprojekt der großen Studie „Altern: Last oder Lust?“ des Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Graz wurde diese Studie von Edda Engelke und Gertrude Kerschbaumer durchgeführt.
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Last Updated on Saturday, 14 August 2010 13:31 |
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Haus der Geschichte der Republik Österreich |
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„Haus der Geschichte der Republik Österreich“
Zurückgehend auf eine Idee des Arbeitskreises „Geschichte“ der überparteilichen Denkwerkstatt „Österreich zukunftsreich“ aus dem Jahr 1999 (siehe St. Karner, Österreich Zukunftsreich. Wien-Graz 1999) und gemäß eines Auftrages des österreichischen Parlamentes vom Februar 1999 an die Minister Caspar Einem und Elisabeth Gehrer erhielt das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung von Bundesministerin Elisabeth Gehrer den Auftrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu einem „Haus der Geschichte der Republik Österreich“. Autoren dieser Studie waren Stefan Karner und Manfried Rauchensteiner. Die Projektkoordination oblag Felix Schneider.
Neben zahlreichen Interviews und Gesprächen mit Historikern, Museumsexperten und Praktikern in der Vermittlung von Zeitgeschichte, wurden auch Strukturen und Genese vergleichbarer Institutionen, so etwa des deutschen „Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ (Bonn) in die Recherche mit einbezogen. Daneben wurden Möglichkeiten der österreichischen Medienlandschaft – hier speziell des ORF – ausgelotet, um sich ein Bild von der technischen Machbarkeit eines mit modernsten kommunikativen Einrichtungen ausgestatteten Hauses machen zu können. Zahlreiche Konsultationen von Spezialisten – etwa für Finanzfragen oder die architektonische Gestaltung – wurden in die im November 1999 abgeschlossene Studie miteinbezogen.
Manfried Rauchensteiner – Stefan Karner, Das Haus der Geschichte der Republik Österreich. Wien 1999.
Zurückgehend auf eine Idee des Arbeitskreises „Geschichte“ der überparteilichen Denkwerkstatt „Österreich zukunftsreich“ aus dem Jahr 1999 (siehe St. Karner, Österreich Zukunftsreich. Wien-Graz 1999) und gemäß eines Auftrages des österreichischen Parlamentes vom Februar 1999 an die Minister Caspar Einem und Elisabeth Gehrer erhielt das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung von Bundesministerin Elisabeth Gehrer den Auftrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu einem „Haus der Geschichte der Republik Österreich“.
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Last Updated on Tuesday, 12 October 2010 11:39 |
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Vertriebene als Folge des Zweiten Weltkrieges: Beneš-Dekrete und Avnoj-Beschlüsse |
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Der Antifaschistische Rat der Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ) erließ im November 1944 ein Dekret, demzufolge das Vermögen sämtlicher Personen in den Besitz des jugoslawischen Staates überging, die entweder mit den Besatzungsmächten kooperiert hatten, die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches besaßen oder deutscher Volkszugehörigkeit waren.
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Last Updated on Saturday, 14 August 2010 13:36 |
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