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Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener |
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„Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener“
Das Institut leistete eine entscheidende wissenschaftliche Hilfe zur Werdung des Gesetzes zur Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener in der Hand alliierter Staaten. Aus den Arbeiten des Instituts heraus entstand zu einem wesentlichen Teil die Idee für eine derartige Regelung (wie dies auch im Regierungsabkommen 2000 generell festgeschrieben wurde) sowie in weiterer Folge die konkrete Beratung in der Phase der Gesetzwerdung und der legistischen Ausformulierung.
Zusätzlich wandten sich im Rahmen eines im Auftrag des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen durchgeführten Projektes zur „Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener“ rund 450 Anspruchberechtigte an das Institut, die nach dem Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz einen Nachweis über Ort und Zeit ihrer Gefangenschaft zu erbringen hatten. In vielen Fällen gelang es dem Institut mit Hilfe sowjetischer und österreichischer Aktenmaterialien, die benötigten Nachweise über die Dauer der Kriegsgefangenschaft zu eruieren und Angaben zum jeweiligen Gewahrsamsland zu ermitteln. Dem Institut kam dabei die Rolle einer wichtigen Schnittstelle zwischen dem Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, den ehemaligen österreichischen Kriegsgefangenen und den diversen Sozialversicherungsträgern der Antragsteller zu.
Infos über den Kreis der Anspruchsberechtigten bietet das BMSG.
Das Institut leistete eine entscheidende wissenschaftliche Hilfe zur Werdung des Gesetzes zur Entschädigung österreichischer Kriegsgefangener in der Hand alliierter Staaten. Aus den Arbeiten des Instituts heraus entstand zu einem wesentlichen Teil die Idee für eine derartige Regelung (wie dies auch im Regierungsabkommen 2000 generell festgeschrieben wurde) sowie in weiterer Folge die konkrete Beratung in der Phase der Gesetzwerdung und der legistischen Ausformulierung.
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Last Updated on Tuesday, 12 October 2010 11:39 |
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Frauen österreichischer Kriegsgefangener in der Sowjetunion |
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Das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr geförderte Projekt machte sich die Untersuchung der Lebenssituation und der Sichtweise von Frauen, der Männer, Väter und Söhne, die während des Zweiten Weltkrieges in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten waren, zur Aufgabe. Neben der Untersuchung der lebensgeschichtlichen Auswirkungen dieser Situation mit Hilfe narrativer, biographischer Interviews wurden des weiteren das politische Engagement der „Frauendelegation“ und die Grundlagen der staatlichen Sozialgesetzgebung nach 1945 für Witwen, Waisen und andere Kriegsopfer rekonstruiert.
Ela Hornung, Frauen österreichischer Kriegsgefangener in der Sowjetunion. Projekt-Manuskript, Wien 1997.
Bild: © Das Buch des österreichischen Heimkehrers |
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Last Updated on Thursday, 16 February 2012 09:32 |
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Strafrechtssystem und Gerichtspraxis in der Sowjetunion 1941-1956 |
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Das Ende 1998 abgeschlossene Forschungsprojekt hatte zum Ziel, im Rahmen des vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) durchgeführten FWF-Projekts „Die Nachkriegsjustiz als nicht-bürokratische Form der Entnazifizierung: Österreichische Justizakten im europäischen Vergleich“ einen Überblick über das Strafrechtssystem und die Gerichtspraxis in der Sowjetunion von 1941 bis 1956 zu geben.
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Rehabilitierung von politischen Repressionsopfern aus Österreich in der UdSSR |
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Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen dem Außenminister der Russischen Föderation, Evgenij Primakov, und dem damaligen Außenminister der Republik Österreich, Wolfgang Schüssel, vom November 1996 wurden Rehabilitierungsverfahren von österreichischen politischen Repressionsopfern und Kriegsgefangenen in der Sowjetunion von der Rehabilitierungsbehörde der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation mit großem Erfolg durchgeführt und mit 31. Dezember 2001 als bilaterale Aktion zum Abschluss gebracht. Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten förderte das entsprechende Projekt von 1997 bis August 2000. Seither führt das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz-Wien-Klagenfurt, das Projekt ohne Förderung weiter.
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Österreichische Kriegsgefangene und Internierte in der Sowjetunion. Probleme der Reintegration |
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Ziel des Forschungsprojektes war es, die Repatriierung und Reintegration von Österreichern, die sich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und Internierung befunden hatte, auf unterschiedlichen Ebenen zu rekonstruieren und zu analysieren. Den Blick auf die Reintegrationsmaßnahmen des österreichischen Staates nach 1945 für die Kriegsrückkehrer zu richten, bedeutete nicht, dass die Vorgeschichte(n) im Nationalsozialismus und in der Deutschen Wehrmacht ausgeblendet oder NS-Verbrechen relativiert werden müssen.
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Last Updated on Tuesday, 10 August 2010 19:51 |
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Österreicher in sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1941-1956 |
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Im Rahmen dieser von den jeweiligen Bundesländern geförderten Forschungsprojekte wurde das Schicksal der Kärntner, Niederösterreicher, Steirer, Oberösterreicher und Wiener erforscht, die sich während des beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg in sowjetischer Kriegsgefangenschaft befanden. Grundlage für die Arbeit ist eine mit rund 132.000 Datensätzten von ehemaligen österreichischen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten befüllte Datenbank. Diese wurde von Stefan Karner unter Mithilfe russischer Mitarbeiter in Moskauer Archiven erstellt.
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Last Updated on Wednesday, 02 January 2013 09:19 |
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Militärgerichtsprozesse gegen deutsche, österreichische und „volksdeutsche" (v.a. sudetendeutsche) Kriegsgefangene und Zivilisten in Weißrussland 1944-1953 |
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gefördert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank
Projektdauer: 1.10.2003 bis 31.3.2006
Im Zweiten Weltkrieg gerieten vier bis sechs Millionen Menschen in sowjetische Kriegsgefangenschaft und Internierung (darunter etwa 130.000 Österreicher).
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Last Updated on Tuesday, 10 August 2010 19:45 |
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