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Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in einer alternden Gesellschaft

Derzeit gibt es 10 Geriatriezentren in Wien. Das Durchschnittsalter der älteren Menschen in den Zentren beträgt 82 Jahre. Beruhend auf den Erfahrungen durch die Arbeit mit älteren Menschen in den Pflegeheimen, wurde ersichtlich, dass das Thema rund um den 2. Weltkrieg und dessen traumatische Ereignisse eine bedeutsame Rolle spielt. Allgemeine Zahlen gehen von 1,1 Millionen Wehrmachtssoldaten, 250 000 Gefallene, 250 000 Invaliden und Verletzte und 500 000 Kriegsgefangene in Österreich aus. Die Folgen der Kriegszeit äußern sich in den Verhaltensweisen der Patienten, wodurch es sehr wichtig ist, die Ätiologie dieser zu verstehen um adäquat darauf eingehen und intervenieren zu können.

Im Rahmen von Interviews mit Betroffenen in Kombination mit Erarbeitung des historischen Kontextes versuchte dieses Projekt des Instituts für Psychologie der Universität Wien unter der Leitung von Frau Dr. Brigitte Lueger-Schuster in Kooepration mit dem Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz die Auswirkungen von PTBS in diesem Bereich sowie mögliche Behandlungsmöglichkeiten auszuarbeiten.

Die Ergebnisse des Projektes erschienen nun in der Zeitschrift "Trauma & Gewalt", Heft 4 (November 2011).