| Manfred Wilke |
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Ehrenamtliche Tätigkeiten Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommissionen „Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland“ und der Enquete-Kommission „Überwindung der Folgen der DDR-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit“ des 13. Deutschen Bundestages. 2008; Mitherausgeber des „Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung“. Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommissionen „Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland“ (1992–1994) und „Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit“ (1995–1998) des Deutschen Bundestages Vom Bundestag bestelltes Mitglied im Beirat für die Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) und im Stiftungsrat der „Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ seit 1998 Mitglied im Beirat der Stiftungen Gedenkstätten Hohenschönhausen und Berliner Mauer
Diverse Veröffentlichungen u. a. 1992: Nach Hitler kommen wir. Dokumente zur Programmatik der Moskauer KPD-Führung im Nachkriegsdeutschland, (Mitherausgeber) 1995: Die Anatomie der Parteizentrale. Die KPD SED auf dem Weg zur Macht, (Herausgeber) 2006: Der SED-Staat 2008: Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr 1968, 2 Bände, (Mitherausgeber) 2011: Der Weg zur Mauer – Stationen der Teilung 2011: Der Wiener Gipfel 1961: Kennedy – Chruschtschow, (Mitherausgeber) |
| Last Updated on Thursday, 01 December 2011 13:03 |






Manfred Wilke, Dr. rer. pol., Prof, geb. 1941 in Kassel, Soziologe und Zeithistoriker; 1967–1970 Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Politik, Hamburg (Sozialwirt grad.); danach Studium der Pädagogik, Politologie und Soziologie an der Universität Hamburg; 1976 Dissertation zum Dr. rer. pol. an der Universität Bremen; 1974–76 wissenschaftlicher Angestellter an der HWP; 1976–1980 Assistent an der TU Berlin; 1980–1981 Landesgeschäftsführer der GEW in Nordrhein-Westfalen; 1981 Habilitation an der FU Berlin im Fach Soziologie, Privatdozent; 1982–1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin; 1985–2006 Professor für Soziologie an der FHW, Berlin; 1992–2006 einer der wissenschaftlichen Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin; 2007–2010: Projektleiter beim Institut für Zeitgeschichte, München; seit 2011 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung.